Vatikanstadt Vatikanstaat

Papst Franziskus ist seit 2013 der 266. Bischof von Rom, somit Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche: Souverän des Vatikanstaats!

Heiliger Stuhl: Die Vatikanstadt ist ein, mitten in der Stadt Rom gelegener, kleiner Mini Stadtstaat. Hier befindet sich der Sitz des Papstes sowie das Zentrum der römisch-katholischen Kirche.

Vatikanstadt Vatikanstaat Heiliger Stuhl

Petersplatz mit Petersdom in Rom

Sixtinische Kapelle: Sie strahlt die atemberaubende und ergreifende Atmosphäre einer geweihten Stätte aus und gleichzeitig ergreift den Besucher die lebendige Betriebsamkeit eines Museums. Zahlreiche berühmte Kunstwerke in den Vatikanischen Museen und eben die Sixtinische Kapelle mit Michelangelos Deckengemälden beeindrucken.

Mit einer Fläche von 44 Hektar ist die Vatikanstadt der kleinste unabhängige Staat auf der Welt, sowohl was die Einwohnerzahl als auch seine Ausdehnung betrifft. Seine Grenzen werden von den umgebenden Mauern und dem Petersplatz gebildet. Das Staatsoberhaupt – der Papst – wird nach einem über 1.000-jährigen Ritus auf Lebenszeit gewählt, der heutige Staat jedoch existiert erst seit 1929.

Auf dem Petersplatz versammeln sich regelmäßig Zehntausende von Gläubigen, um den Segen des Papstes zu empfangen. Dieser Platz wurde 1656 bis 1667 von Bernini gestaltet. In der Mitte steht ein 25 Meter hoher Obelisk, er wurde bereits 1586 von Domenico Fontana aufgestellt.

Bahnhof Vatikan: Geschlossen.

Das Tor zum Bahnhof öffnet sich nur sehr selten. Ein Betreten der Vatikanstadt ist nur mit einer Sondergenehmigung möglich. An zwei bewachten Eingängen haben nur die „Mitarbeiter“ Zutritt. Der gesamte „Stadtstaat“ kann zu Fuß umwandert werden. Bergauf – bergab erfolgt der Fußmarsch. Pilger und Besucher kommen über den Petersplatz zum Vatikan!  

Die Sixtinische Kapelle ist seit 1878 der Ort der Konklave, in dessen Verlauf im Fall eines Sede Vacante ein Nachfolger für einen verstorbenen Papst gewählt wird. Im Konklave am 12.bis 13. März 2013 wurde der argentinische Kardinal Bergoglio zum Papst Franziskus gewählt.

Für die Sicherheit der „Staatsgrenze“ und des Papstes sorgt seit dem Jahre 1506 die „Schweizer Garde“. In ihren farbenprächtigen Uniformen stehen die Gardisten direkt neben den Eingängen des Petersdoms.

Audienz: Papstaudienzen finden in aller Regel am Mittwoch um 09.30 Uhr in der Audienzhalle statt. Einlass ab 07.30 Uhr.

In der „Vatikanischen Audienzhalle“ können bis zu 12.000 Besucher Platz nehmen. Der Einlass in die Audienzhalle endet 09.00 Uhr, wegen der intensiven Sicherheitskontrollen. Der Zugang ist nur nach vorheriger Anmeldung und einer nummerierten „Eintrittskarte“ – in Verbindung mit dem Reisepass – möglich. Karten können kostenlos bestellt werden beim: Pilgerzentrum Rom (Centro Pastorale Pellegrini di Lingua Tedesca) Via del Banco di S. Spirito 56, 00186 Roma, Tel.: +39 06 6897 197. info@pilgerzentrum.net – https://www.pilgerzentrum.net

Idylle am Tiber – mit Blick auf dem Petersdom:

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Ein absoluter Höhepunkt – nicht nur für Christen – ist eine Audienz beim Papst Franziskus:  

„Mit Freude heiße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache willkommen. Besonders grüße ich die vielen Jugendlichen bei dieser Audienz. Der Herr ruft uns, das Evangelium im Heute zu leben. Die Jungfrau Maria helfe uns, unser „Ja zu sagen, um Gott und seine Hoffnung zu unseren Mitmenschen zu bringen. Schönen Aufenthalt in Rom. Von Herzen segne ich euch alle“, sagte der Heilige Vater Papst Franziskus zur Audienz in der Vatikanstadt.

ReiseTravel Fact: Die öffentlichen Audienzen des Papstes sind keine touristische Attraktion, sondern bieten den Pilgern, die aus allen Teilen der Welt kommen, die einmalige Möglichkeit ihren Papst zu sehen. Wie in jedem Gottesdienst sollte man auch hier den Menschen mit Achtung und Respekt begegnen. Für diesen – Vatikan – Aufenthalt sollte ein ganzer Tag eingeplant werden. Danach wird Rom – Ewige Stadt – besucht. Dem Mythos zufolge wurde Rom bereits im Jahre 753 v. Chr. von den Zwillingsbrüdern Romulus und Remus – den von einer Wölfin aufgezogenen Söhnen des Kriegsgottes Mars – gegründet.

Mit oder ohne Guide. Per pedes oder im Touristenbus: Rom ist voll mit Touristen aus aller Welt. Im Sommer wie im Winter, und bei jedem Wetter!

Das Kolosseum ist das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater, der größte geschlossene Bau der römischen Antike und das größte je gebaute Amphitheater der Welt:

Brunnen voller Geld: Fast jeder Besucher des Trevi-Brunnens kommt dem Brauch nach, eine Münze hineinzuwerfen. Etwa 3.000 Euro landen so im Becken des spätbarocken Bauwerks – jeden Tag. (Hat Jemand nachgezählt! Oder?) Fazit: Bitte Münzen mitbringen!

Der Trevi-Brunnen, italienisch Fontana di Trevi, ist der populärste und mit rund 26 Meter Höhe und rund 50 Meter Breite größte Brunnen Roms, einer der bekanntesten Brunnen der Welt.

Der Film „Das süße Leben“ oder „La Dolce Vita“ mit Anita Ekberg, die im Brunnen „badete“ wird noch immer, als Video, in allen Souvenir Geschäften gegen gutes Geld angeboten!

Spanische Treppe wurde von Papst Innozenz XIII. in Auftrag gegeben.

Legende: Der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. reagierte sofort und finanzierte den Bau der Treppe, die zur französischen Kirche oberhalb des Hügels führt. Die Spanische Treppe sollte deshalb ursprünglich Französische Treppe heißen. Zeitzeugen dieser Geschichte sind die Inschriften auf dem unteren Absatz der Scalinata di Trinita dei Monti.

ReiseTravel Service

Das „Staatsgebiet Vatikan“ kann nicht betreten. Ein Zugang ist nur via Petersplatz möglich, auch zu den Ausstellungen. In den Museen gibt es nur kleine Cafés. Direkt an der „Grenze“, die optisch nicht unbedingt wahrgenommen wird, offerieren Unmengen Restaurants diverse Köstlichkeiten.

„Wir gehen zum Italiener“ lautet oft die Devise. Alle Genießer kommen in Rom voll auf „Ihre“ Kosten. Das Hotel de Russie ist eine faszinierende Mischung aus Alt und Neu, mit einem modernen Design, das die klassische Architektur des historischen Gebäudes respektiert.

Das Fünf-Sterne-Hotel befindet sich in der Via del Babuino, nahe der Spanischen Treppe, und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die Piazza del Popolo. ReiseTravel besuchte das Hotel de Russie. Im Restaurant der Spitzenklasse offeriert der Restaurantleiter ein super Büffet:

Hotel de Russie, Rom, Italien Küche, Antipasta, 

Das anspruchsvolle Hotel de Russie Rom befindet sich eine Gehminute von der Piazza del Popolo und sieben von der Spanischen Treppe entfernt. Seit seiner Eröffnung sind viele reisende Adlige, russische Hoheiten und bekannte Künstler durch die elegante Lobby geschritten.

Hotel de Russie – Via del Babuino, 9, 00187 Roma RM www.roccofortehotels.com/de/hotels-and-resorts/hotel-de-russie

Vatikan Anreise: Gut, schnell und günstig mit dem Flugzeug bis Rom Ciampino fliegen. Der Flughafen Rom Ciampino wird als „Aeroporti di Roma“ betrieben und besonders von Billigfluggesellschaften genutzt.

Rom Ciampino Airport Shopping Aeroporti di Roma

Ab Airport Ciampino mit dem Schnellbus zum Bahnhof Rom Termini fahren. Auf der Straße Via Appia gelangt man vom Flughafen direkt ins Stadtzentrum. Terravisionist ein internationales Unternehmen, das einen günstige Flughafentransfers für 5 Euro anbietet. Deren Busse verkehren alle 20 bis 45 Minuten. Ankunft – und auch Rückfahrt – ist der Hauptbahnhof Rom Termini. Hier kommen übrigens auch die Züge aus Wien an.

Im modern gestylten Kopfbahnhof Termini sollte das Restaurant il mercato „Centrale“ aufgesucht werden. Hier kann gut und relativ preiswert, von früh 08.00 bis nachts 24.00 Uhr, gespeist werden. Diverse kulinarische Köstlichkeiten der italienischen Küche können genossen werden. Rund um den Bahnhof Termini liegen zahlreiche Hotels.

Tipp: Hotel Piram. www.welcomepiramhotel.com mit sehr guten Frühstücksbüffet ab früh 07.00 Uhr.

Ab Termini verkehrt die Buslinie 64 – direkt zum Vatikan. Eine Fahrt – je nach Verkehr – von 45 Minuten führt Mitten durch das quirlige Rom.

Buchtipp: Zur Einstimmung auf die Reise zum Vatikan und zur Audienz im Vatikan:

Sixtinische Kapelle: Durch neue Technologien konnten spektakuläre fotografische Resultate erzielt werden, die eine nie gekannte Detailansicht der Fresken ermöglichen. Die Bilder aus nächster Nähe gezeigt, bieten dem Betrachter die Chance, Bild und Botschaft zu entschlüsseln. Die Texte des Autors, seines Zeichens ehemaliger Direktor der Vatikanischen Museen, führen den Leser durch die Baugeschichte der Kapelle und die Entwicklungsgeschichte ihrer Fresken, die in die historischen Ereignisse zum Zeitpunkt ihrer Entstehung eingebunden werden. Denn es ist das persönliche und unmittelbare zeitgeschichtliche Erlebnis eines Michelangelo, das seine Darstellung des Jüngsten Gerichtes erst verständlich macht und den Bildnissen ihre Bedeutung schenkt. Als wäre alles Dargestellte soeben geschehen und der Betrachter ist noch Zeuge. Diese Botschaft ist nicht still, aber uns allen trotzdem heilig.

fotografische Resultate erzielt werden, die eine nie gekannte Detailansicht der Fresken ermöglichen. Die Bilder aus nächster Nähe gezeigt, bieten dem Betrachter die Chance, Bild und Botschaft zu entschlüsseln. Die Texte des Autors, seines Zeichens ehemaliger Direktor der Vatikanischen Museen, führen den Leser durch die Baugeschichte der Kapelle und die Entwicklungsgeschichte ihrer Fresken, die in die historischen Ereignisse zum Zeitpunkt ihrer Entstehung eingebunden werden. Denn es ist das persönliche und unmittelbare zeitgeschichtliche Erlebnis eines Michelangelo, das seine Darstellung des Jüngsten Gerichtes erst verständlich macht und den Bildnissen ihre Bedeutung schenkt. Als wäre alles Dargestellte soeben geschehen und der Betrachter ist noch Zeuge. Diese Botschaft ist nicht still, aber uns allen trotzdem heilig.