Chile – Südamerika

Über 38 Breitengrade klettert das schlanke Land, von der peruanischen Grenze bis runter zum Kap Horn und ist doch nur etwa 180 km breit: Die majestätischen Berge und Vulkane sind bis zu 5.000 Meter hoch

Hoch oben, in Chiles Norden, an der Grenze zu Bolivien und Peru, sind die Berge bis zu 5.000 Meter hoch. Smaragdfarbene Lagunen mit Rändern aus Salzschaum schillern zwischen feuchten Hochmooren, in denen Lamas grasen. Nachts zaubern die Sterne ein weihnachtliches Festgefunkel an den Himmel. Kein Wunder, dass das Aymara-Volk in dieser Region die Natur als Götter verehrt.

Bien venido a Chile

Hoch oben, in Chiles Norden, an der Grenze zu Bolivien und Peru, sind die Berge bis zu 5.000 Meter hoch

Wie eine Schlange, aus Feuer und Wasser, windet sich der 4.300 km lange Pazifik-Anrainer Chile entlang, an der Westküste des amerikanischen Südkontinents. 

Es herrscht eine unglaubliche Stille

Hoch oben, in Chiles Norden, an der Grenze zu Bolivien und Peru, sind die Berge bis zu 5.000 Meter hoch

In einsamer Höhe zieht ein Kondor seine Kreise. Wunderbar!
Der Kondor ist der größte Vogel der Erde, mit einer Flügelspannweite von 3,5 Metern.

Sein Revier sind die Anden, von Ecuador bis Patagonien.

Während der Beobachtung eines solchen – oft minutenlang währenden – Fluges, in der Einsamkeit der Berge, werden Erinnerungen wach, an eine einprägsame Melodie: „El Condor Pasa“.
Der Flötenspieler der Anden, Facio Santillan
, hat dieses Lied weltbekannt gemacht.

Nur mit der Kena, einer mundstücklosen Schilfrohrflöte, ist Santillan aus der Bergeinsamkeit der Anden gekommen, um die Musik seines Volkes zu verbreiten. Die mit Trillern verzierten Melodien Santillans erzählen in einfachen Motiven von der Geschichte und Mysterien der indianischen Urvölker.
Diese einfühlsame „El Condor Pasa“ Melodie hört man oft, in facettenreichen Variationen. Einprägsam, bei Reisen quer durch die Anden.

Auf dem Berg Morro de Arica, mitten in der Stadt, wird Geschichte Lebendig. Hier fand der sogenannte Salpeterkrieg (1879 bis 1884) statt,

Arica ist die nördlichste Stadt Chiles und liegt in der Region I, am Rande der Atacama Wüste – wo es nie regnet.

Auf dem Berg Morro de Arica, mitten in der Stadt, wird Geschichte Lebendig. Hier fand der sogenannte Salpeterkrieg (1879 bis 1884) statt.

In einsamer Höhe zieht ein Kondor seine Kreise. Wunderbar!
Der Kondor ist der größte Vogel der Erde, mit einer Flügelspannweite von 3,5 Metern. Sein Revier sind die Anden, von Ecuador bis Patagonien, Chile.

Santiago de Chile: Reizvoll ist die Sechs-Millionen-Metropole am Wochenende, dann erhöhen sich die Chance, ihre attraktive Lage, ohne Smogschicht zu erkennen. Eingerahmt von den majestätischen Bergen der Anden, den Kordilleren. Vom Stadtberg Cerro San Cristóbal, mit seiner weithin sichtbaren Statue der Jungfrau Maria, bietet sich ein prima Panoramablick.

Reisen & Speisen: In der regionalen Küche dominiert weniger die Kochkunst als die Vielfalt der im Land erhältlichen Zutaten. Bekannt sind die Weine. Eine Flasche Pisco ist ein gutes Mitbringsel.
Das Restaurant „El Meson Nerudiano“ erinnert an Pablo Neruda, Chiles Nationaldichter. www.elmesonnerudiano.cl

Eines der schönsten Restaurants der Welt!
Das Hotel „Carrera“ liegt mitten im Zentrum. Große Zimmer, guter Service und beste Küche.

Vom Zimmer oder vom Dach – eine Terrasse mit Pool – bietet sich ein fantastischer Blick auf Santiago de Chile und die La Moneda.

Hoch oben, in Chiles Norden, an der Grenze zu Bolivien und Peru, sind die Berge bis zu 5.000 Meter hoch,
An der Grenze Chile Bolivien

Feuerland. Kennst Du Feuerland…“ lautete der Titel eines populären Liedes. Keine andere Meerenge der Welt blickt auf eine solch dramatische Vergangenheit zurück wie die Magellanstraße.

Dieser Wasserweg, der die große Feuerlandinsel vom amerikanischen Kontinent abtrennt, wird auf seiner 600 km langen Strecke von „Hungerhäfen“ und „Indianerfriedhöfen“, verlassenen Goldminen, mehr als tausend Wracks und von Pinguinnestern gesäumt.
Eine super Landschaft, am Ende der Welt.

Und dann liegt dort noch eine kleine Insel, das legendenumwobene „Kap Horn“ – Cabo de Hornos.

Erst dann kommt die Antarktis. Guten Tag, Patagonien!

Meine 2 Extra-Reise-Tipps:

Wie eine Schlange, aus Feuer und Wasser, windet sich der 4.300 km lange Pazifik-Anrainer Chile entlang, an der Westküste des amerikanischen Südkontinents.
Gerald te desea un buen viaje a Chile

Osterinsel. Auf halbem Weg – quasi zwischen Santiago de Chile und Tahiti – liegt an der einsamsten Stelle im Pazifik die Osterinsel. Diese Insel Isla de Pascua oder „Rapa Nui“, bedeutet Großer Stein.

Der Holländer Jacob Roggeveen entdeckte dieses Eiland 1722 zu Ostern, deshalb der Name. Bekannt durch seine zahlreichen, bis zu 200 Tonnen schweren Moai, den Stein-Statuen.

Diese rätselhaften Kolossalfiguren und die sie umgeisternde Mythologie, stellen noch heute Fragen, die kein Mensch beantworten kann. Rund 4.000 km vom Airport Santiago de Chile entfernt.

Robinson Crusoe Insel. Ein weiteres, aus der Literatur, bekanntes Eiland ist: Die Robinson Crusoe Insel. Hier lebte der schottische Matrose Alexander Selkirk. Nach einem Streit mit seinem Kapitän ließ er sich im Jahre 1704 vom Kaperschiff „Cinq Ports“ auf einer einsamen Insel absetzen: Auf Más a Tierra – und die liegt rund 300 Seemeilen westlich von Valparaiso.

Beide Inseln – Osterinsel und Robinson Crusoe Insel – werden vom Airport Santiago de Chile angeflogen.

Gerald te desea un buen viaje a Chile

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